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Veranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

12/2019

Towards a multilingual constructicon: issues, approaches, perspectives, Universität Düsseldorf

Tagung, 4.-6. Dezember 2019

In den letzten Jahren sind in verschiedenen Sprachen Repositorien für grammatische Konstruktionen entstanden, die neben vollschematischen Konstruktionen (wie z.B. Argumentstrukturen) auch (teil-)idiomatische Einheiten berücksichtigen (vgl. den Überblick in Lyngfelt et al. 2018). Diese Ressourcen sind zwar innerhalb desselben Frameworks entstanden, insofern sie weitgehend der Methodologie des Berkeleyer Pilotprojektes (Fillmore et al. 2012) folgen; gleichwohl wurden mögliche Synergien zwischen den Ressourcen bislang noch kaum erforscht geschweige denn genutzt. Auch fehlt es an Perspektiven zur Verschränkung der Repositorien zu einer multilingualen Ressource. Es ist noch nicht ausgemacht, inwiefern Ausbau und gemeinsame Nutzung einer sprachübergreifenden Ressource, etwa für kontrastive Gegenüberstellungen oder den Einsatz im Fremdsprachenunterricht, gewünscht und möglich sind. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel der Tagung „Towards a multilingual constructicon“, unter einer multilingualen Perspektive erstmalig ForscherInnen zusammenzubringen, die derzeit am Aufbau einer Ressource grammatischer Konstruktionen beteiligt sind, um Möglichkeiten der Verbindung und gemeinsamen Nutzung eines sprachübergreifenden Konstruktikons hinsichtlich theoretischer, methodologischer, technisch-infrastruktureller und empirisch-anwendungsbezogener Aspekte auszuloten und gemeinsam zu diskutieren.

Vorläufige Liste der TeilnehmerInnen:

  • Prof. Dr. Oliver Czulo (Leipzig)
  • Prof. Dr. Hans C. Boas (Austin, Texas, USA)
  • Dr. Alexander Geyken (DWDS, Berlin)
  • Prof. Dr. Thomas Herbst (Erlangen)
  • Prof. Dr. Alexander Lasch (Dresden)
  • Prof. Dr. Olga Lyashevskaya (Moskau)
  • Prof. Dr. Benjamin Lyngfelt (Göteburg, Schweden)
  • Dr. Ely Matos (Juiz de Fora, Brasilien)
  • Prof. Dr. Carmen Mellado Blanco
  • PD Dr. Fabio Mollica (Mailand, Italien)
  • Prof. Dr. Kyoko Hirose Ohara (Tokio, Japan)
  • Prof. Dr. Sebastian Pado (Stuttgart)
  • Dr. Miriam Petruck (ICSI, Berkeley, USA)
  • Prof. Dr. Florent Perek (Birmingham, UK)
  • Dr. Kristel Proost (IDS, Mannheim)
  • Dr. Josef Ruppenhofer (IDS, Mannheim)
  • Dr. Thomas Schmidt (IDS, Mannheim)
  • Dr. Kathrin Steyer (IDS, Mannheim)
  • Prof. Dr. Tiago Torrent (Juiz de Fora, Brasilien)
  • Prof. Dr. Rita Finkbeiner (Düsseldorf)
  • Prof. Dr. Alexander Ziem (Düsseldorf)

Vergangene Veranstaltungen

11/2018

Usuelle Mehrworteinheiten im Konstruktikon, Universität Düsseldorf

Workshop mit Dr. Kathrin Steyer, IDS, 26. November 2018

 

05/2018
Argumentstrukturen und das Konstruktikon des Deutschen, Universität Düsseldorf
Workshop mit Prof. Dr. Stefan Engelberg, 8. Mai 2018

Auch wenn gerade in der letzten Dekade die konstruktionsgrammatische Forschung eine Fülle von Fallstudien zu ganz unterschiedlichen Phänomenen im Grenzbereich von Syntax und Lexikon vorgelegt hat, stehen zweifelsohne weiterhin Argumentstrukturen – nicht zuletzt im Anschluss an Goldberg (1995) – im Zentrum des Interesses. Umso erstaunlicher ist es, dass zumindest für das Deutsche die Vielfältigkeit der Argumentstrukturen bislang nur bruchstückhaft erfasst ist. Die wichtige Frage, wie Argumentstrukturen im Konstruktikon repräsentiert und miteinander korreliert sind, hat dabei nur ganz am Rande Beachtung gefunden. Der Workshop „Argumentstrukturen und das Konstruktikon des Deutschen“ nimmt dies zum Anlass, sich solchen Fragenstellungen systematisch zu widmen.

Ziel des Workshops ist es, unter den genannten Vorzeichen das von Prof. Dr. Engelberg und Dr. Kristel Proost geleitete Projekt am IDS  „Verben und ihre Argumentstruktur“ mit dem Düsseldorfer Vorhaben, ein „Konstruktikon des Deutschen“ aufzubauen, miteinander ins Gespräch zu bringen. Zielsetzungen, Vorgehen und bereits erzielte Resultate beider Projekte werden zunächst in Vorträgen erläutert und im Anschluss ausführlich diskutiert.

 

07/2017

Annotation und Analyse von konstruktionellen Mehrworteinheiten, Universität Düsseldorf

Workshop (zusammen mit Dr. Kathrin Steyer, IDS), 5.-6. Juli 2017

Konstruktionen gelten als Form-Bedeutungspaare, die sowohl schematisch als auch abstrakt sein können. Wie lassen sich die Bedeutungen solcher Konstruktionen anhand von semantischen Annotationen erfassen?

Der Workshop bietet den teilnehmenden Forschungsgruppen eine intensive Auseinandersetzung mit Daten, Tools und Analyseperspektiven der Konstruktionsgrammatik, um aktuelle Forschungsfragen zu beantworten und davon ausgehend neue Forschungsziele abzustecken.

TeilnehmerInnen:

  • Dr. Johanna Flick (Düsseldorf)
  • Dr. Katrin Hein (IDS, Mannheim)
  • Prof. Dr. Antje Heine (Greifswald)
  • Prof. Dr. Alexander Lasch (Dresden)
  • Anastasia Neumann-Schneider, M.A. (Düsseldorf)
  • Lars Schirrmeister, M.A. (Greifswald)
  • Nina Suppus, M.A. (Greifswald)
  • Dr. Kathrin Steyer (IDS, Mannheim)
  • Prof. Dr. Alexander Ziem (Düsseldorf)

 

06/2016

Annotating constructions: issues, options, tutorial, Universität Düsseldorf

Internationale Workshop in Kooperation mit Michael Ellsworth (Berkeley, ICSI), 5.-6. Juli 2016

Konstruktionen werden als Paarungen aus Form und Bedeutung gehandelt, die schematisch wie auch abstrakt sein können. Wie können die Bedeutungen von Konstruktionen basierend auf semantischen Erläuterungen bestimmt werden? Dieser Workshop bringt Linguisten zusammen, die sich mit dem Kommentieren von grammatikalischen Konstruktionen jenseits von auf Häufigkeit beruhenden Fragen bezüglich quantitativen Linguistiksammlungen beschäftigen.